Lernen fürs Leben – in der Schule des Lebens

Im Rahmen der Ausbildung, möchte ich neben dem Basiswissen der Naturheilkunde und der Differenzialdiagnose, weitere Schwerpunkte setzen:

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Schwerpunkte

Ayurveda

Ayurveda (Lebenslehre) ist eine traditionelle indische Heilkunde Sie legt Wert auf die Harmonie von Körper und Seele. In der Behandlung von Krankheiten kommt stets der mentale Aspekt ins Spiel.

Der Kern der ayurvedischen Lehre ist es, Krankheiten zu vermeiden und die eigene Gesundheit aktiv zu stärken. Ungesunde Angewohnheiten sollen vermieden werden, und im Ernstfall werden die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. Der beste Schutz vor Krankheiten ist es, wenn die drei "Doshas" Vata, Pitta und Kapha im Gleichgewicht sind. Die Doshas sind abstrakte Lebensenergien, die in jedem Menschen vorhanden sein sollen. Oft werden sie auch als die drei "Temperamente" bezeichnet. Überwiegt ein Dosha oder sind zwei übermächtig, ist der Mensch im Ungleichgewicht und für Krankheiten anfällig.

Neben der Ernährung gibt es noch andere Ayurveda-Grundpfeiler, etwa Massagen mit angewärmtem Öl, Bäder, Yoga-Übungen oder auch Medikamente. Diese Präparate bestehen aus Heilpflanzen, Mineralien oder sogar Metallen.

Biochemie nach Dr. Schüßler

Der Oldenburger Arzt und Homöopath Dr. Schüßler (1821-1898) kam zu dem Ergebnis, dass jede Körperzelle ihren bestimmten Bedarf an sehr fein aufbereiteten Nährstoffen hat. Diese Nährstoffe bezeichnet man als Mineralstoffe oder „Salze des Lebens“.

Wird dieser feine, aber lebensnotwendige Nährstoffstrom geschwächt oder unterbrochen, so hat das nachteilige Folgen für die Leistung der Körperzellen und führt zu Funktionsstörungen, die für eine Reihe von Krankheiten verantwortlich sein können.

Schüßler wies nach, dass bestimmte Mineralstoffe (Mineralsalze) für die Ernährung der Zellen besonders wichtig sind. Er fand 12 solcher Mineralsalze und nannte sie wegen ihrer großen Bedeutung für die regulierende und aufbauende Funktion der Zelle biochemische Funktionsmittel. 

Schüßler entdeckte, dass die Körperzellen die angebotenen Mineralsalze am besten in homöopathischer Form aufnehmen können. Die feine und gleichmäßige Verreibung der homöopathisch zubereiteten Salze sorgt dafür, dass die Wirkstoffe bereits über die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes aufgenommen werden und schnell in den Blutkreislauf gelangen. Dort angelangt gewährleisten sie die Ernährung der Zellen, setzen Heilimpulse und helfen den Zellen, die Nährstoffe aus der Nahrung besser zu verwerten. Als Katalysator sorgen sie dafür, dass die Zellen gut und zielgerichtet arbeiten.

Elektromagnetischer Bluttest

Der elektromagnetische Bluttest ist ein diagnostisches Hilfsmittel, das auf energetischer Ebene die Funktionsfähigkeit der Organe, vorhandene Stoffwechselstörungen und Belastungen über Schadstoffe, Allergene, Bakterien, Pilze u.a. ausmessen kann.

Mit diesem Test kann die Art der Erkrankung eines Organes und der Grad der Beeinträchtigung seiner Funktion beschrieben werden. Unter Umständen können Krankheiten bereits im Vorfeld erkannt werden. 

Zusätzlich wird der Körper auf toxische Belastungen untersucht (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten, Umweltgifte etc.).

Für die Therapie notwendige Naturheilmittel können ebenfalls durch den Test bestimmt werden, um den Körper in Heilung zu bringen.

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage basiert auf dem Wissen, dass für jedes Organ des Körpers eine entsprechende Reflexzone auf der Unterseite der Füße zu finden ist.

Durch die Massage dieser Zonen wird der Reiz zu bestimmten Organen im Körperinneren transportiert. Mit Hilfe dieser Technik lassen sich Blockaden und Verspannungen im Körper auflösen. Dank der Massage kann die lebenswichtige Energie wieder ungehindert durch den Körper fließen.

Die Fußreflexzonenmassage hat sich vor allem bei chronischen Kopfschmerzen bewährt. Auch bei Zahn- und Augenprobleme, bei Magen- und Darmerkrankungen, sowie bei Allergien und stressbedingten Krankheiten ist die Fußreflexzonenmassage hilfreich.

Infusionstherapie

Die Behandlung mit Infusionen ermöglicht eine besonders intensive Therapie, welche tiefgreifender, schneller und stärker wirkt als eine reine Therapie über Tabletten oder auch durch eine Behandlung mit Spritzen.

Durch Intensivkuren mit Infusionen wird bei vielen Beschwerdebildern eine besonders effektive Linderung von Beschwerden oder auch eine rasche Verbesserung des Wohlbefindens erreicht.

Bei vielen schweren Krankheitsbildern, aber auch zur schnellen Behandlung z. B. vor oder nach sportlichen Anforderungen bieten sich unterschiedliche Intensivkuren an.

Iris-, Zungen- und Pulsdiagnose

Diese drei Untersuchungsmethoden entstammen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie sind stellen eine Kombination aus Beobachtungsgabe und uraltem Fachwissen, die es ermöglichen, einer Krankheit auf die Spur zu kommen, dar.

Irisdiagnose dient der Konstitutionsbestimmung und ist eine Hinweisdiagnose auf akute oder überstandene Krankheiten. Auch unsere alten Hausärzte schauten sich den Zustand der Augen und der Zunge an.

Was die Augen zeigen, bestätigt sich oft auch bei der Zungendiagnose. Die Zunge, ein Spiegelbild der inneren Vorgänge des Gesamtorganismus, lässt Rückschlüsse auf die Organtätigkeit zu.

Der Vorteil der Zungendiagnose liegt darin, dass die Veränderungen der Zunge nicht so schnell vonstatten gehen wie z.B. die des Pulses und die Diagnose nicht durch kurz zurückliegende Ereignisse verfälscht werden kann. Dadurch kann sie allerdings auch nicht, wie die Pulsdiagnose, als eine Methode zur Erfolgskontrolle noch während der Behandlung eingesetzt werden.

Pulsdiagnose kommt aus der chinesischen Medizin. Aus den unterschiedlichen Pulsqualitäten lässt sich schließlich der Zustand der ganzen Menschen erkennen.

Moxatherapie

Moxibustion (Moxa) ist deutlich älter als die Akupunktur. Bereits in der Steinzeit wurde an Schmerzpunkten durch Auflegen von erhitzen Kräutern eine schmerzlindernde Wirkung erzielt.

Nach der traditionellen Vorstellung werden durch die erwärmende und feuchtigkeitsvertreibende Wirkung vor allem Kälte-, Wind- und Feuchtigkeitserkrankungen behandelt. Nach westlicher Vorstellung werden durch die lokale Wärmezuführung eine regionale Mehrdurchblutung und die Stoffwechselaktivität angeregt. Eine systemische Wirkung wird dabei über die Reflexzonen und Stimulation des Immunsystems erreicht.

Phytotherapie

Die Phytotherapie eignet sich zur Therapie von leichten bis mittelschweren Angstzuständen, insbesondere bei mittelfristigem bis längerem Einsatz, da diese Heilmittel entspannend und angstlösend wirken ohne zu sedieren.

Sie können eingesetzt werden bei Niedergeschlagenheit und Resignation, Merk- und Konzentrationsstörungen, bei Überforderung, Reizbarkeit und aggressive Tendenzen, bei vegetative Symptome der Angst, wie funktionelle Beschwerden des Magen- Darm- und Urogenitaltrakts sowie Ängste, die im Rahmen klimakterischer Beschwerden auftreten. Gleichzeitig werden Hitzewallungen, Schlafstörungen und Schwindel günstig beeinflusst.

Schröpfkopfbehandlung

Beim Schröpfen wird mit sogenannten Schröpfgläsern, die direkt auf die Haut gesetzt werden, auf einem begrenzten Hautareal ein Unterdruck erzeugt. 

Die Wirkung kommt durch mehrere Effekte zustande: Forcierte Durchblutung (Hyperämie) an der Haut, Unterhaut und am Bindegewebe durch den Saugvorgang mit Austritt von roten Blutkörperchen aus den Gefäßen ins Gewebe ohne Verletzung der Kapillarwände.

Beim blutigen Schröpfen wird bevor das Glas mit Unterdruck aufgesetzt wird, die Haut angeritzt. Der Unterdruck zieht dabei das Blut verstärkt aus der Verletzung heraus.

Beim trockenen Schröpfen wird das Schröpfglas auf unversehrte Hautstellen gesetzt, die zuvor eingeölt werden.

Bei der Schröpfkopfmassage wird das Schröpfglas wie beim trockenen Schröpfen aufgesetzt und über eine bestimmte Stelle verschoben. Dies hat eine stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als bei der klassischen Massage zur Folge.

Anwendungsbereiche: Migräne, Rheuma, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss, Knieprobleme, Karpaltunnelsyndrom, Bluthochdruck, Ischias, Mandelprobleme, Bronchitis, Asthma, Kopfschmerzen, Nierenschwäche, Wetterfühligkeit, Hypotonie, Müdigkeit, Depression, Schwächezustände, Verdauungsprobleme, Herz-Kreislauferkrankungen, Organprobleme, Fieber, Erkältung und Grippe.


Ein wesentlicher Bestandteil meines Unterrichts ist das freie Reden,
die Vertiefung zwischenmenschlicher Kommunikation sowie das Üben
der Prüfungssituation in schriftlicher und mündlicher Form.

Besonders am Herzen liegt mir die Patientenführung durch den
Heilpraktiker. Sie zielt auf Eigenverantwortung, Ernährungsumstellung
und einem gesunden Lebensrhythmus ab.

Daher werden meine Schüler während der Ausbildung in meiner eigenen Praxis für Naturheilkunde und psychologische Beratung in Gerchsheim hospitieren. Neben dem Patientengespräch lernen sie Untersuchungsmethoden, Behandlungen und Therapieformen kennen und begleiten stets den gleichen Patienten auf seinem Weg zum „Gesundsein“.